Das sind die vier Cellisten Lukas Dreyer, Matthias Trück, Tim Ströble und Hartwig Christ auf ihrem virtuosen Weg abseits des musikalischen Mainstreams. Ganz gleich ob Klassik, Jazz, Latin oder Filmmusik: Das Publikum ist stets begeistert, wenn die vier Herren ihre Celli auspacken und loslegen. Denn sie musizieren nicht nur hervorragend, sondern bestechen durch eine Bühnenshow voller Humor, Charme und Unterhaltung.

Begonnen hat alles 1997, noch zu Studienzeit. Ein Stipendium der „Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft” half bei den nächsten Schritten und bald kamen Produktionen für Radio und Fernsehen hinzu.

Nach Einladungen zu Festspielen wie dem „Rheingau Musik Festival” erfolgte 2004 die erste von insgesamt sieben Tourneen in die USA mit inzwischen über 150 Konzerten.

Nach ihrem Konzertdebüt 2006 in Shanghai wurde das Ensemble wiederholt nach Asien eingeladen. Auftritte in Singapur und Hong Kong folgten und im Sommer 2014 stand die erste Japantournee auf ihrem Tourplan.

Die Musik von quattrocelli wird eigens für das Ensemble arrangiert und komponiert. Dabei greifen die vier Musiker entweder selbst zur Feder oder arbeiten mit namhaften Komponisten zusammen. So widmete der weltberühmte Filmkomponist Lalo Schifrin den vier Cellisten ein eigenes Werk. Die Ernst von Siemens Stiftung unterstützte diesen Kompositionsauftrag. Die Uraufführung wurde bei der Internationalen Cello Akademie Rutesheim 2010 von der Deutschen Welle DW aufgezeichnet.

Unverwechselbar ist der Sound des Ensembles, denn kein anderes Instrument aus der Familie der Streicher kann von der kraftvollen Tiefe bis zum reinsten Sopran so viele unterschiedliche Töne hervorbringen wie das Cello. Bei quattrocelli kommt hinzu, dass jeder alles spielt, von der Begleitung über romantische Kantilenen bis hin zu atemberaubenden Soli.

Seit ihrer Gründung haben quattrocelli mit Partnern wie dem NDR und Radio Bremen fünf CDs eingespielt und ihre musikalische Vielseitigkeit dokumentiert. Mit "the quattrocelli scenes" widmet sich das Ensemble in seinem aktuellen Programm auf seine unverwechselbare Art thematisch der Filmmusik.
Für das Jubiläumsjahr 2017 - dem 20-jährigen Geburtstag des Ensembles - steht das Erscheinen der insgesamt 7. CD bevor.

ist mit Leib und Seele Musiker. Er war langjähriger 1. Solocellist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera und ist ist darüber hinaus immer wieder als Solist zu hören. Er unterrichtet im Lehrauftrag an der Musikhochschule Weimar Studenten und als Instrumental-Lehrer der Spezialschule "Latina", Halle den hochbegabten Nachwuchs. Als Mentor engagiert sich Lukas Dreyer im Projekt Mentosa der Leipziger Hochschule für Musik. Und weil mehr als zwei Seelen in seiner Brust wohnen, kann man ihn auch noch als Gründer und künstlerischen Leiter der 12 Thüringer Cellisten und als künstlerischen Leiter und Kammermusiker der WGT Musik Kammer beim Leipziger Wave Gotik Treffen erleben.
Tiefe Inspiration schöpft er aus künstlerischen Begegnungen mit herausragenden Persönlichkeiten wie Chick Corea, dem Alban Berg- und dem Bartók-Quartett oder Komponisten wie Lalo Schifrin.

Mit seiner Cello Akademie Rutesheim, einem jährlichen Cellofestival mit internationalen Meisterkursen und Konzerten, hat der musikalische Entrepreneur nicht nur gezeigt, wie man klassische Musik heutzutage erfolgreich präsentiert, sondern er hat zahlreichen hochbegabten Nachwuchscellisten aus aller Welt zu wertvollen Erfahrungen und Begegnungen auf höchstem künstlerischen Niveau verholfen.
Als Arrangeur und Studiomusiker ist er regelmäßig bei Filmaufnahmen und mit Bands wie den Fantastischen Vier oder Philipp Poisel zu hören. Mit seinem Kollegen Tim Ströble bildet er das Cello-Duo ponticellos.

 

 

 

 

Der Solocellist der Württembergischen Philharmonie Reutlingen war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und fördert den Cellonachwuchs als Dozent bei mehreren Jugendorchestern wie dem IRO und dem LJO Baden Württemberg.
Die Suche nach neuen Ausdrucksformen und Spieltechniken auf dem Cello hat ihn an verschiedenste klassische und alternative Stilrichtungen herangeführt, die Lust auf eigene Musik lässt ihn für alle denkbaren Besetzungen rund ums Cello arrangieren und komponieren - zu hören in seinen Ensembles wie ponticellos und Operassion. Zuletzt ließ er gemeinsam mit Matthias Sayer durch die Filmmusik zum beliebten Kinofilm „Wir sind jung. Wir sind stark“ aufhorchen.

 

 

 

Im Niedersächsischen Staatsorchester der Oper Hannover spielt er das komplette Cello-Repertoire von der Symphonie über die Kammermusik bis hin zur Oper.
Schon früh eröffneten Stipendien der Villa Musica, der von Yehudi Menuhin initiierten Stiftung "Live music now", der Karl-Klingler-Stiftung und der Friedrich-Jürgen-Sellheim Gesellschaft zahlreiche nachhaltig eindrucksvolle Begegnungen als Solist und als Kammermusiker.